Pressestimmen

(Auswahl):

 Wolfgang Reitzammer, Nürnberger Nachrichten, 8.05.2017: Zwischen Tod und Theater

„Mario Schlembach gelingt mit seinem Prosa-Erstling eine schwarzhumorige und zutiefst satirische Betrachtung der jüngeren österreichischen Kulturgeschichte. Aus autobiografischen Elementen und literaturwissenschaftlichen Forschungsprojekten bastelt er einen höchst unterhaltsamen Roman – irgendwo zwischen Samuel Becketts ‚Endspiel‘ und Thomas Bernhards ‚Auslöschung‘.“

 

Peter Pisa, Kurier, 1.04.2017: Er stirbt, sie redet, und sonst wird alles verschandelt:

Mario Schlembach – Bauernsohn aus Niederösterreich, Totengräber, Literaturwissenschaftler – trifft den Ton, den die österreichische Seele von sich geben würde.“

 

Christina König, Drehpunktkultur.at, 27.03.2017: Hubert, jetzt sag was!

„Schlembach trifft perfekt den Ton einer alten Dame, die selbstgefällig nicht nur über ihren Mann, sondern auch über den Verfall der Wiener Kultur stänkert: Ihr „Burgtheatergehör“ müsse sich die Geistlosigkeiten der Politiker gefallen lassen, der Prater verkomme zum Spiegeltrinkkabinett für Sozialschmarotzer und die neuen Burgtheaterschauspieler hätten alle Juckpulver im Arsch. Niemand bleibt unverschont; auch Handke, Bernhard und Mann bekommen ihre Seitenhiebe ab.

(…) Schlembach schlägt einen weiten Bogen: Vom Zentrum der Handlung aus, in dem eine verkannte Muse und ein fehlgeleitetes Leben stehen, arbeitet er sich vor zum Verfall der Wiener Kultur, zum Leben in der Provinz, zum Bestattungswesen und zu den Verbrechen des Nazi-Regimes, die Hubert zum ersten Kontakt mit dem Tod geführt haben. Dabei wird der Bogen nie überspannt; immer wieder schafft Schlembach den Bezug zu seinen Protagonisten.“

 

Erich Demmer, Die Presse – „Spectrum“, 25.03.2017: Mach mich zur Alma!

„Hedwig war begeistert, erblickte in ihm den kommenden Dramatiker, überredete ihn zwecks Eheanbahnung zur Übersiedlung nach Wien, schleppte ihn täglich in die Burg zur Erlernung des ‚Schön-Sprechens‘ und sah sich zukünftig auf Augenhöhe mit Alma Mahler-Werfel. Als Dichtersgattin – wie auch der Titel von Mario Schlembachs überzeugendem Debütroman lautet.

(…) Der Text erinnert an die Mittelstücke des Vorkriegskabaretts. Merke: Frau Karl heißt hier Hedwig!“

 

Thomas Jorda, Niederösterreichische Nachrichten, 20.03.2017: Buchtipp

„Schlembachs Suada hält sich stark an Thomas Bernhard. Tod und Burgtheater, Hass und Nationalsozialismus, Österreichertum und Scheitern, nichts lässt Hedwig im Zorn aus. Keine leicht zu konsumierende Lektüre, die aber starke Sogkraft entwickelt.“

 

Otto Havelka, Niederösterreichische Nachrichten, März 2017: Literarischer Aufwind

„Der Sommereiner Mario Schlembach ist drauf und dran, in die Fußstapfen großer heimischer Literaten zu treten.“

 

Jürgen Heimlich, Sandammeer.at, März 2017

„Es gibt Bücher, die jegliche Erwartung übererfüllen. (…) …es würde mich nicht wundern, entstünde ein Film nach dieser glänzenden Vorlage von Mario Schlembach. Ein Film, der eine Satire auf den österreichischen Kulturbetrieb sein könnte oder aber eine Abrechnung mit der Endgültigkeit des Todes.“

 

Buchtipp von ‚Kultur-Punkt.ch‘: „DICHTERSGATTIN“

„So erscheint Schlembach als selbst-bewusster Grenzgänger der Umgangssprache, dem wir gern wiederbegegnen.
Und beiseite gesagt: Irgendwie scheint in diesem Sprachgefüge der sprachgewaltige Wildgans wetterzuleuchten.“

 

 Irene Prugger, WIENER ZEITUNG, Juni 2017, Geifernde Gattin, schweigender Mann

„Der Debütroman des österreichischen Autors Mario Schlembach besteht aus einem einzigen furiosen Monolog. (…) Weil sich Hedwig ungehemmt und äußerst eloquent in Rage redet, ist der Text stellenweise sehr komisch und lässt mitunter laut auflachen. (…)“

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